Ein Buch über Tee
Lapacho (Tabebuia
avellanedeae)
-Der
Baum des Lebens, der Inkas-
- wirkt keim- und pilzabtötend
- wirkt entzündungshemmend
- reinigt die Atemwege
- wirkt Schweiß treibend
- entschlackend und entgiftend
- wirkt blutdrucksenkend
- beruhigt die Schleimhäute
- stärkt das Immunsystem
- steigert die Vitalität
- hilft bei Blutarmut
- bewirkt Sauerstoffanreicherung
von Blut und Lymphe - reinigt die Leber

Lapacho Tee
Pflanzenbeschreibung
Der "Lapacho-Baum" ist ein umgangssprachlicher
Name für mehrere Baumarten (fast 100 Arten sind bekannt) und
wächst in den Regenwäldern von Mittel- und
Südamerika , in Argentinien, Paraguay, Brasilien und anderen
südamerikanischen Ländern. Er
gehört zur Familie der Trompetenblütler. Der Lapacho
Baum, ist ein immergrüner Baum mit einer glatten Rinde und
roten oder violetten aber auch gelbe und weiße
trompetenförmigen Blüten, je nach Baumart. In manchen
Gegenden kann er bis zu 700 Jahre alt werden und erreicht eine
Größe von bis zu 20 m. Aus dem inneren Teil der
Rinde wird der Lapacho Tee gewonnen. Der Baum muss
dafür nicht gefällt werden, die benötigte
Rinde wird entfernt und wächst wieder nach. Nach
einem Jahr Ruhepause kann erneut geerntet werden.
Der Lapacho Tee besteht aus der Innenrinde, die
von den feinen Ästen der Baumkrone gewonnen wird. Seit einiger
Zeit entdeckte auch die Holzindustrie das Geschäft mit der
Lapachorinde, die sie zu Billigpreisen auf dem internationalen Markt
anbietet. Oft werden aber Sägespäne aus der
Tropenholzproduktion als Lapachotee verkauft. Bitte
unterstützen Sie nicht die Anbieter billigen Lapachotees, die
in der Regel ihre Ware über die Holzindustrie
beziehen. Einheimische Lapachoanbieter können mit
den Preisen der Holzlobby nicht konkurrieren, die aus
Profitgründen die ganzen Bäume fällen
lassen.
Inhaltsstoffe Lapacho
1 kg Lapacho-Rinde enthält: 45g Kalzium,
250mg Eisen, 180mg Kalium, sowie Kupfer, Bor, Mangan, Mangnesium, und
Spuren seltener Elemente wie z. Strontium und Jod., jedoch
enthält Lapacho kein Koffein
Wirkungsweise
Der Lapacho Baum hat eine lange Tradition in den
Urwäldern Mittel- und Südamerikas und wird von den
Einwohnern dort als Wundermittel verehrt. Die wertvolle Rinde hat
zahlreiche Wirkungsweisen
Antibiotische
Wirkung
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die
Lapacho–Rinde eine antibiotische Wirkung
besitzt. Unter anderem wurde sie erfolgreich bei Helicobacter
Pylori, einem Bakterium, welches unter anderem für die
Entstehung von Magengeschwüre verantwortlich ist, eingesetzt.
Wirkung
gegen Parasiten
In der Volksheilkunde wird Lapacho bei Malaria
eingesetzt. Laborversuche bestätigen diese
Eigenschaft: Verschiedene Naphthochinone verhindern das Wachstum des
Malaria-Parasiten im menschlichen Blut.
Entzündungshemmende
Wirkung
Entzündungen entstehen durch sogenannte
Entzündungsmediatoren, welche aus Arachidonsäure
werden. An diesem Prozess sind die beiden Enzyme Lipoxygenase und
Cyclooxygenase beteiligt. Bestimmte Inhaltsstoffe der
Lapacho–Rinde können diese Enzyme hemmen und somit
Entzündungen und Schmerzempfindungen entgegenwirken.
Lapacho Tee - Zubereitung
Der Geschmack von Lapacho Tee, ist leicht bitter und erdig, wie es von
einem Baumrindenaufguss zu erwarten ist. 1 Esslöffel reicht
für 4 Tassen. Diese Menge sollte 4 bis 6 Minuten in 1 l Wasser
schwach gekocht werden, dann 20 - 30 Minuten unter gelegentlichem
Rühren ziehen. Nach dem Absieben oder Abgießen ist
der Lapacho trinkfertig. Der Lapacho Tee kann nach Belieben mit Zucker
oder Honig gesüßt werden.
Anwendungsgebiete
Lapacho kann helfen bei
• Infektionen
• Abwehrschwäche
• Fieber
• Entzündungen
• Problemen mit den Bronchien
• Magenschmerzen
• Mineralstoffmangel
Die Indianer von Brasilien,
Nord-Argentinien, Paraguay, Bolivien und anderen
südamerikanischen Ländern verwenden Lapacho seit
Jahren für medizinische Zwecke. Es gibt sogar
Anzeichen dafür, dass die Verwendung von Lapacho schon weit
vor den Zeiten der Inka Hochkultur stattfand. Auch in den hohen Anden verwenden die
Callawaya, die Quechua, Aymara und andere Stämme ihren
Lapacho ("Taheebo" umgangssprachlich) für viele
Beschwerden.
Lapacho wird dort angewendet
für externe und interne Behandlungen von
z.B. Fieber, Infektionen, Erkältungen, Grippe, Syphilis,
Krebs, Erkrankungen der Atemwege, der Haut, Geschwüre und
Furunkel, Ruhr, Magen-Darm-Probleme aller Art, schwächenden
Erkrankungen wie Arthritis und Prostatitis.
Lapacho wird
weiter verwendet, um Schmerzen zu lindern, Keime abzutöten,
den Urin fluss zu erhöhen und sogar als Gegenmittel
für Gifte. Seine Verwendung in vielerlei Hinsicht zeigt
Parallelen zum Ginseng in Asien.
Die
heutigen
Guarani-Indianer bevorzugen z.B. den lila Lapacho, sie benutzen aber
auch den roten Lapacho, aber nur die innere Auskleidung der Rinde.
Die Verwendung von Lapacho kann nicht
nur auf die Südamerikanischen Länder
beschränkt werden. Ein jugoslawischer Wissenschaftler (
Voislav Todorovic) hat behauptet, dass er Beweise fand, das
Russen die Pflanze von den Wikingern bekammen und Sie ebenfals
nutzten.
Er behauptet auch,
dass ein russischer Chemiker (in den späten
1800's) eine Zahnpasta mit Lapacho hergestellt hat, um Karies
an den Zähnen zu verhindern.
In letzter Zeit arbeiten vorallem die
Wissenschaftler mit Lapacho, um evt. Mittel gegen Krebs oder Aids zu
entwickeln , da Lapacho so hohe antivirale Substanzen
aufweist.
(info@teebuch.de)
Letzte Aktualisierung am 07. Mai 2010
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