Was ist Tee?
Die Gewinnung des Tees
Tee als Wirtschaftsfaktor
Erst Medizin, dann Weltanschauung.
Grüner Tee
Verschiedene Pflanzen für Kräutertees und ihre Wirkung
Wo Tee getrunken wird
Rezepte
Anhang
Was ist geändert?
Home InhaltsverzeichnisPressestimmenWo Tee getrunken wird
   Ein Buch über Tee

Hausmittel gegen Husten und Erkältung - Was hilft ?

Was ist Husten ?

Husten (lat. Tussis) ist das willkürliche oder aufgrund eines Hustenreizes und Reizhusten über den Hustenreflex ausgelöste unwillkürliche, explosionsartige Ausstoßen von Luft, die dabei die Stimmritze mit öffnet, wobei die durch den Hustenreiz ausgestoßene Luft eine Geschwindigkeit von bis zu 480 Kilometer pro Stunde erreichen kann.

Husten ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Die Funktion des Hustens besteht darin, die Atemwege von Substanzen und Schleim zu reinigen, die diese verlegen oder verengen könnten. Die Ursachen können in Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzens, des Magens, der Einnahme von Medikamenten oder – selten – psychischen Störungen bestehen. Die gewöhnliche Erkältung stellt die häufigste Ursache dar. Husten ist eines der häufigsten Symptome, aufgrund derer ein Arzt aufgesucht wird. Sei es, weil er als quälend empfunden wird, die Nachtruhe stört oder Anlass zu tiefgreifenderer Besorgnis ist, da Husten oft mit einer Lungenentzündung oder einer Krebserkrankung in Zusammenhang gebracht wird, vor allem, wenn das Sputum (der „Auswurf“) mit Blut vermengt ist – siehe Bluthusten. Ein trockener Husten ohne Auswurf  und Schleim von Bronchialschleim, der in der Frühphase einer Erkältung, bei Allergien und auch als unerwünschte Wirkung von Arzneimitteln (z. B. ACE-Hemmern) auftreten kann, wird als Reizhusten bezeichnet.

Bei Schnupfen, Halsschmerzen, Husten oder Bauchweh sind Kräutertees ein beliebtes Mittel, um für eine rasche Linderung leichter Beschwerden zu sorgen. Sie sind aber mehr als nur ein Hausmittel zur Eigentherapie saisonaler Wehwehchen. Die Naturheilkunde und die Traditionelle Chinesische Medizin etwa kennen Aufgüsse mit Kräutern seit langem als wirkungsvolle Heilmittel, mit denen sich die unterschiedlichsten Beschwerden behandeln lassen. Einigen Kräutertees sagt die Pflanzenheilkunde eine Heilwirkung nach, insbesondere auf die Verdauungs- und Atemwege. Sie gehören weltweit zu den traditionellen Heilmitteln.

Mittel gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit - Was hilft ?

    Meerrettich

    Meerrettich einatmen bringt den hartnäckigsten Schnupfen und Husten los. Früher hatten Mütter bei erkälteten Kindern Halsketten mit Meerrettichstücken um den Hals gelegt und sie zum "Inhalieren" ins Bett gesteckt. Meerrettich ist ebenso harntreibend und stärkt die Abwehr, dazu wird er feingerieben eingenommen evt. mit einem geriebenem Apfel oder ein Löffel Honig.

    Webtipp:
    TeeBohne, Teeversand für Kräutertee, Tulsi Tee und Wellnesstee

Schietwetterkräutertee

    Brombeerblätter

    Die Blätter als Tee sind ein hervorragendes Mittel bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit. 2 Teelöffel Brombeerblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Kann man auch kalt zum gurgeln bei Halsschmerzen nehmen.

    Süßholz

    Steckt in vielen Kräutertees und Erkältungstees und baut die Schleimbildung ab. Süßholz kann man auch als kleine Prise in jeden anderen Tee mit aufbrühen. In vielen Chai Tees ist Süßholz beigemischt wie z.B. beim Pitta Tee

    Brennessel

    Sie gilt als harntreibend, entwässernd, blutreinigend, verdauungsfördernd und blutdrucksenkend. Sie wird bei Blasen- und Nierenentzündungen, Wassersucht, Harnverhalten, Ekzemen und Blutarmut eingesetzt. Äußerlich kann sie zur Pflege der Kopfhaut und Haare, gegen Kopfschuppen und gegen fettes Haar eingesetzt werden.

    Eibisch

    Er hat eine reizmildernde Wirkung bei Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum sowie im Magen- und Darmbereich. Außerdem mildert er Reizhusten. Äußerlich wirkt er erweichend auf Abszesse und Hautentzündungen.

    Pfefferminze

    Ihr wichtigster Wirkstoff ist das Menthol. Es wirkt erfrischend und anaesthesierend und erzeugt ein Kältegefühl. Pfefferminze räumt den Magen auf. Sie hilft bei Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Übelkeit und Bauchschmerzen. Bei Husten und Erkältung löst Pfefferminze den Schleim.

      Salbei

      Er wirkt antibakteriell und fungizid. Deshalb kann man den Tee gut zum Gurgeln bei Halsentzuendungen einsetzen. Zum Trinken wird der Tee auch bei Nachtschweiß empfohlen.

      Darüberhinaus bewirkt er, daß die Muttermilch dem Säugling nicht mehr so gut schmeckt. Daher nicht während dem Stillen trinken! (Dann, etliche Wochen später eignet er sich um das Abstillen zu fördern)

      Kamille

      Wirkt gut bei Erkältungskrankheiten. Fördert den Abfluß von Schleim aus Nase und Rachen. Sehr gut zum Gurgeln und für Dampfbäder geeignet..

Schwitzkur mit Tee

Lindenblüten – oder Holunderblütentee sind die klassischen „Fiebertees“. Sie sollen dem Körper helfen, eine Infektion über Nacht auszuschwitzen. Zwei Teelöffel der Blüten mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Vor dem Einschlafen trinken, einen warmen Schlafanzug anziehen und sich gut zudecken und schwitzen.

Zwiebeltee - altes Hausmittel

Wenn hartnäckiger Schleim in den Bronchien sitzt, kann Zwiebeltee das Abhusten erleichtern. Zwiebeln enthalten schwefelhaltige Senföle, die eine desinfizierende Wirkung haben.
Eine Zwiebel in Scheiben schneiden und etwa fünf Minuten in einem halben Liter Wasser köcheln lassen. Den Sud durch ein Sieb abseihen und mit etwas Honig süßen. Bis zu vier Tassen täglich möglichst heiß trinken. Oder Zwiebelsaft trinken, auch für Kinder geeignet.


Haben Sie noch ein wirksames Heilmittel oder Hausmittel gegen Husten, Reizhusten und Erkältung, was hilft, dann schreiben Sie mir 
Home InhaltsverzeichnisPressestimmenWo Tee getrunken wird



Diese Seite merken:

Social Bookmarking